Massage – get the body running better

Leistungssport stellt neben den gesundheitsfördernden Aspekten eine hohe physiologische Belastung für den Körper dar.
Nicht umsonst begibt sich nahezu jeder Profisportler regelmäßig zu Massagen und physiotherapeutischen Anwendungen. Dabei werden die Muskeln gelockert und eingelagerte Schlacke­-stoffe wie Laktat (zumindest teilweise) abgeführt. Resultat: Der Muskelkater bleibt aus oder wird zumindest gemildert, die Müdigkeit weicht und der Muskel ist früher wieder belastbar.
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Im Triathlon wird der Fokus stark auf Material, Ernährung und Trainingsumfänge gelegt, die Regeneration, muskuläre Entspannung jedoch (in dessen Erholungsphase der Körper erst das Training umsetzt) kommt oft zu kurz. Auch im Hobbysport (wo neben der sportlichen Belastung noch ein Vollzeitjob nicht nur den Körper stark fordert) sollte die Massage vor allem nach Wettkämpfen bzw. in ungewohnt harten Trainingsphasen zum Einsatz kommen. Nicht umsonst stehen im Ziel von Marathons, Triathlons und Co. üblicherweise Massagezelte.
Wer sich auf einen Marathon oder Triathlon vorbereitet, sollte sich auch einmal wöchentlich eine Massage gönnen, am besten nach der härtesten Trainingseinheit. Das ist gut investiertes Geld!
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Ich lasse mich seit zwölf Jahren einmal wöchentlich behandeln und habe das in meinen Trainingsplan „als festen Bestandteil“ eingebaut, genauso wichtig wie Kraft & Dehnen, hat es dazu beigetragen,  in den ganzen Jahren nahezu verletzungsfrei zu bleiben.
Die ganzheitliche Anwendung ist für mich ideal. Besonders nach harten Trainingswochen oder Wettkämpfen reicht mir Dehnen, BlackRoll & Co. nicht aus.
Ich besuche die Salzgrotte Vital in Bonn-Beuel, hier gibt es Gesundheits-, Vital- und Sport Massage Anwendungen.

Tipp:  10 % Rabatt auf die Anwendungen erhält, wer bei Terminvereinbarung meinen Namen nennt.

logo-massage

Neuer Sponsor für die erste Disziplin – TRI11

Ich freue mich über das Athletensponsoring vom Hamburger Unternehmen TRI11 seit diesem Monat.

Dass die Firma TRI11 sehr gute Neoprenanzüge herstellt, habe ich bereits seit 2010 erfahren, seit dem ich meinen ersten Neoprenanzug vom deutschen Unternehmen bezogen habe. Besonders gefallen am Modell „Air“ haben mir das extrem dünne Material im Schulter- und Armbereich, das sonst gummi typisches Zurückziehen der Arme ist bei diesem Anzug praktisch nicht vorhanden. Dadurch wurde die für mich üblicherweise schwächere Disziplin messbar erfolgreicher.

Nun bin ich mit dem Top Modell TRI11 AIR für die kommenden Wettkämpfe sehr gut ausgestattet!

Tri11 Sponsoring

 

 

 

Erste Etappe geschafft – trotz Verletzung

Das Rennen hat begonnen, die Erste Etappe ist geschafft, Start erfolgte pünktlich um 10 Uhr mit 366 Teams in Oberstdorf. Über die Fidererscharte, ging es direkt ordentlich Hochalpin zur Sache, heute waren nicht nur die Abstiege eine Herausforderung, sondern leider auch die langwierige Verletzung von Daniel hat uns eingeholt und ordentlich an uns gezerrt.

Über Klettersteige mit Sicherung und diversen Aluleitern gab es für die Strapazen dann aber wahnsinns schöne Aussichten. Daniel, der normalerweise der stärkere Läufer von uns ist und mit seiner Marathonbestzeit von 2:31 und als Berglaufspezialist weit vorne steht, darüberhinaus schon mehrmals die Alpen via Laufen oder MTB überquert hat, plagen leider noch seine Verletzungserscheinungen vom Frühjahr, die in den letzten Wochen kaum noch spürbar waren.

Nach 35 km und 2280 Hm Aufstieg, 1500 Hm Abstieg haben wir dann das Ziel nach 5:05 Stunden und Platz 42 erreicht und unsere Flagge „highway To Hell“ ins Ziel getragen. Das war ‚a moarts Gaudi‘! Im Ziel begrüßte uns dann schon unser Kumpel Moritz auf der Heide, der mit Platz 11 sichtlich zufrieden war.

Allerdings ist das ein Teamwettkampf und das bedeutet, dass nur das Team zusammen gewertet wird. Wir hoffen fest, dass es während den folgenden Tagen besser wird.
Daniel hat unglaublich stark gekämpft heute, ich nehme an, dass viele hier schon aufgegeben hätten!

Jetzt genießen wir den Feierabend und den Bergblick und freuen uns auf die zweite Etappe.

1. Etappe
1. Etappe

NRW Liga Platz 2 – Mannschaft

Am 23.06.2013 startete unsere NRW Triathlon Liga im 250 km entfernten Steinbeck im Norden von NRW. Weite Fahrten zu Ligawettkämpfen sind manchmal nicht zu vermeiden. Mit einem super Team machen solche Ausflüge dann aber auch richtig Spaß. Florian war für diesen Tag unser Coach und fuhr auch unseren Team Artegic Bus. Früh morgens ging es dann auf nach Steinbeck, hier erwartete uns die olympische Distanz mit 1,5 /40 /10,5. Unsere Erwartungen waren hoch, ein Podest-Platz war das Ziel.

An diesem Tag wurden in Steinbeck verschiedene Liga Wettkämpfe ausgetragen, so dass die Farben des SSF Bonn Triathlon deutlich sichtbar vertreten waren.

Die Schwimmdisziplin wurde im Mittellandkanal ausgetragen und nach den ersten wilden Machtkämpfen kamen wir fast erwartungsgemäß platziert nach 1.500 Meter mit Neopren aus dem Kanal; stark unerwartet führte Max Eggen unsere Mannschaft an und wechselte als erster aufs Rad.

Die Radstrecke war selektiv und der Wind strong, stand aber gut für uns, so dass ein hohes Tempo gefahren werden konnte. Die Leistungsdichte im Feld war sehr hoch, so dass es kaum möglich war, den Kontrahenten zu entkommen. Erst auf der Laufstrecke, bestehend aus einem Trampelpfad am Kanal entlang, splitteten sich die Gruppen. Als letzter unsere Mannschaft lastete auf mir der Druck auf den letzten 3 Kilometern die Platzierungen zu verteidigen, bzw. zu holen. Die Platzziffer (bestehend aus allen Einzelplatzierungen innerhalb der Mannschaft) ist für die Gesamtplatzierung entscheidend. Als ich auf die 100 m lange Ziellinie bog, sah ich vor mir noch einen Rivalen, dessen Platzierung ich haben musste. Nichtsahnend ging es um Platz 2 oder 3. Wir lieferten uns noch einen kurzen Schlusssprint, den ich mit ca. 20 cm und dem richtigen Bein vorne (an dem der Zeitmesschip hing) für mich entscheiden konnte, so dass wir Beide in gleicher Zeit finishten, jedoch unser Team mit einer Platzierung besser.

Unsere Tagesplatzierung mit dem 2. Platz, einem guten Wettkampf und der anschließende obligatorische Besuch eines Fastfoodrestaurants rundeten den Tag ab ab.

Tolle Mannschaft – großer Sport.

Bei allem Wettbewerbsdenken hat es mich sehr gefreut, dass mein Trainingskollege vom Team Buschhütten, Marco Mühlnickel an dem Tag die komplette Liga gewinnen konnte!

Schwimmstart
Schwimmstart
Siegerehrung Platz 2 NRW Liga
Siegerehrung Platz 2 NRW Liga

Bonn Duathlon

aufgrund des Rhein Hochwassers wurde vor zwei Wochen der Bonn Triathlon zum Duathlon mit den Distanzen (10km run / 60km bike /5km run) erklärt.

Erstmalig startete ich dieses Jahr nicht für die Liga Mannschaft, sondern für RUNNERS POINT in Bonn.

Nach erfolgreichem Mettmann-Duathlon mit Platz 2 vor ein paar Wochen sah ich meine Chance in diesem Rennen, weiter nach vorne zu kommen und die Platzierung 17 vom letzten Jahr zu toppen. Tja, leider klappt es nicht immer optimal. Das Starterfeld war zudem auch sehr stark, so dass ich mit meinem ersten Laufsplitt von 10km in 35:38 min gerade mal als 14-ter auf das Rad wechselte.

Auf dem neuen welligen 60 km Radkurs durch das Siebengebirge konnte ich etwa die Hälfte der Strecke sehr gut Tempo machen, bis meine Freunde mich dann überholten und ich deren Tempo leider nicht mitfahren konnte. Meine Kräfte schwanden zunehmend und glücklicherweise kam ich doch noch ganz akzeptabel auf die zweite Laufstrecke.

Die etwas mehr als 5 Kilometer liefen dann konstant und so konnte ich mit Platz 36 einlaufen. Eine deutlich stärkere Radzeit hatte ich eigentlich erwartet, aber es läuft nicht immer optimal und bisher kann ich mich dieses Jahr eigentlich nur über die Ergebnisse freuen.

Zum Bonn Triathlon gehört einfach auch der Schwimmpart im Rhein dazu.

Zielverpflegung Erdinger

Tour dé MUC – Ziel erreicht !

Es ist geschafft – von Bonn nach München mit dem Rennrad – insgesamt 580 km in 2,5 Tagen.

 Schon früh um 7 Uhr ging es am Mittwoch, 07.09. von Bonn aus los – bei trüben, wolkigem Wetter starteten Andreas und ich bepackt mit je einem ca. 5kg Rucksack zu unserem ersten Etappenziel ins 243 km entfernte Heigenbrücken. Was wir im Vorfeld gar nicht so registrierten war die Tatsache, dass wir schon am ersten Tag den Sprung durch vier Bundesländer machen würden und erst am Abend registrierten wir dann – dass wir tatsächlich schon in Bayern angekommen waren.

Mit der Erkenntnis, dass ein Rucksack für längere Rennradtouren semi-optimal ist und dem ständigen Gefühl, dass uns irgendetwas nach hinten zieht (!) fuhren wir das wellige Profil beginnend mit dem Westerwald, einer Pause in Wetzlar bis in den Spessart.

Nach gut 10h Fahrzeit (…der KM Schnitt war bei dieser Tour zweitrangig) trennten uns noch ca. 500m bis zur Bergpension – was ich allerdings nicht wusste, war die 22%-tige Steigung – echt fies, so zum Schluss.  Die gut 9000 Kcal verbrauchte Energie konnten wir leider nicht wirklich auffüllen, denn die Wirtin gab sich zwar Mühe – aber Ihr ge-lang es nicht wirklich, uns pappe satt zu kriegen :-).

Der Morgen des zweiten Tages empfing uns mit kräftigem Regen und das unbeständige Wetter zwang uns ständig zum „Regenkleidung an, Regenkleidung aus“ um am Berg nicht im eigenen Saft zu sitzen und die Abfahrt zu frieren – soweit zu GoreTex Regenbekleidung.

Weiterhin durfte ich die Erkenntnis machen, dass (wie im Wettkampf) auch bei solch langen Touren nur Material zum Einsatz kommen sollte, woran auch der Körper gewöhnt ist :-(.

Ich dagegen fuhr mit meinen ollen, abgefahrenen Radschuhe, was meiner Sehne am Knie anscheinend gar nicht gefiel.  Mit der Vorbelastung von 7 Wochen Marathontraining und dem Halbmarathon zuvor musste ich dann etwas Tempo rausnehmen – und es war natürlich nur die Schuld meiner ollen Schuhe, dass wir tatsächlich 80km mit dem Zug fahren mussten – sorry Andy!

Im Nachhinein eine gute Entscheidung – denn mein Sehnenansatz hat sich wieder vollständig erholt. Trotzdem kamen an diesem Tag ordentlich Radkilometer zusammen und wir erreichten die zweite Etappe, diesmal Bekannte von Andreas, die schon mit dem Traummenü – 2,5 kg Spaghetti mit Rinderbolognese und echtem Weizenbier – auf uns warteten – war das herrlich.

 Festes Ritual war mittlerweile morgens nach den ersten 60km das Leberkässbrötchen mit süßem Senf und Kaffee. 

So näherten wir uns am dritten Tag dem Ziel München – und die Sonne begrüßte uns, so dass die letzte Etappe mit 130km wirklich sehr schön zu fahren war – diesmal mit ner bayrischen Brezen zur Begrüßung. Gegen Mittag war das Ziel genommen!

Am Samstag fand dann auch das ersehnte bayrische Amperhoffest statt, bei dem es einen Ochsen, lecker Bier und Lagerfeuer gab – Mei, war des schee !

 … etwas frustrierend dann die Rückflugzeit – wofür wir 2,5 Tage und Unmengen Essen brauchten, schaffte der Flieger in einer Stunde …

am Regentag
am Regentag: Andreas Kuhr und René Göldner
immer gerade aus
immer gerade aus
...komische Orte gibts...
komische Orte gibts...

  

Sie haben das Ziel erreicht !
Sie haben das Ziel erreicht !

Tour dé MUC

… nachdem ich letzten Sonntag beim Kölner Halbmarathon Gesamtplatz 3 von 1900 Startern belegen konnte und die Bedingungen eher einer Waschküche glichen – ich mit meiner Zeit natürlich überhaupt nicht zufrieden bin (eine 1:15h war geplant) – zählte aber in diesem Fall die Platzierung – und es gab wirklich viele schäne Preise.  Die Marathonvorbereitung für Köln am 02.10.läuft sehr gut und ich bin optimistisch!

Nun gehts erstmal morgen mit meinem Kumpel Andy von Bonn nach München mit dem Rennrad, um am Freitag dann dort bei einem Fest den Ochsen zu verspeisen – den müssen wir uns aber erstmal verdienen :-).

Mein Rucksack misst stolze 4,5kg und besteht hauptsächlich aus Regenkleidung und Riegeln – wobei die Regenkleidung nicht zum Einsatz kommen muss.

Die Daten für die Tour: ca. 600km mit 5500 Hm in 2,5 Tagen mit Gepäck

1. Etappe:     Bonn – 63869 Heigenbrücken – ca. 240km 

2. Etappe: Heigenbrücken – 86720 Nördlingen/Grosselfingen – ca. 210km

3. Etappe: Nördlingen – München – ca. 120km

einen Routenlink gibts hier:  https://www.sugarsync.com/pf/D6629228_97_094969401   diesen link einfach bei google in maps in die Suchzeile kopieren und schon seht Ihr die Route !

Siegerehrung Halbmarathon, vlnr: Christof Leisner, Maciek Miereczko, René Göldner

 

Radfahrer oder der Weg zur Arbeit mal aus einer anderen Sicht

Nun dauert meine Pause schon 9 Tage und es ist gar nicht so schlimm, denn ich nutze den trainingsfreien Zeitraum, um öfter mal mit dem Rad ins Büro zu fahren 30km pro Strecke, locker am Rhein auf stellenweise neuem Bodenbelag machen Spaß und befreien vom sonst herrschenden Autofahrerstress.

Duelliere ich mich ansonsten auf dem Highway mit anderen schnellen Autos, so ist das beim radeln doch komplett anders – dachte ich …, denn auf dem Radlerhighway herrschen weitaus mehr Gefahren.

Bisher habe ich vier unterschiedliche Radfahrertypen entdeckt:

Den Radfahr-Schläfer, Er zeichnet sich durch einen monotonen, ruhigen Fahrstil aus, der Ihn auch kurz vor der bevorstehenden Kollision keineswegs aus der Ruhe und auch nicht von seiner Spur bringt. Schlichtweg hab ich den Eindruck, dass Er keinerlei Wahrnehmung hat – oder einfach keine Angst. Hier heißt es, ausweichen ist Pflicht! Es nützt auch nichts, hinter Ihm zu fahren, denn jegliche Abbiege- oder Bremsabsicht erfolgt spontan und schnell.

Eine weitere Gruppe nenne ich mal den Radfahr-Tempoverweigerer, dieser beschleunigt bis auf gefühlte 11 km/h und versucht dieses Tempo auch für alle anderen Radler einzuführen, indem Er mit Sprüchen wie „Hier ist keine Rennstrecke“ seine Umwelt auf die hohe Geschwindigkeit aufmerksam macht und durch Schlenker versucht, dies auch physisch durchzusetzen. Sollte ich mich allerdings daran halten, würde sich meine morgendliche Fahrzeit von einer Stunde auf knappe drei Stunden fast verdreifachen – undenkbar.

Als dritter Radfahrertyp habe ich mir den Radfahr-Windschattenlutscher benannt, dieser ist irgendwann einfach da und zwar immer hinter Dir, wenn Du es grad gar nicht erwartest. Er verweigert penetrant ein Überhohlmanöver und hält sich selbst hinter einem geringen Windschatten auf. Allerdings macht Er jede Tempoverschärfung mit und lässt sich ähnlich einer Zecke sehr schlecht wieder loswerden.

Und zu guter letzt hab ich noch den Nimümi-Radfahrer (Niemand überholt mich), da bist Du morgens in Deiner besten Form und krallst Dir um 7h früh jeden Radler den Du kriegen kannst und dann siehst Du Ihn, den Nimümi, Er fährt vor Dir und Du schleichst Dich an, aber sobald Er Dich erspäht – ZACK biegt Er sofort in die nächste Gasse ab und wartet dort, bis Du außer Sichtweite bist. Erinnert mich irgendwie an die Tierwelt, so ne Art Tot stellen.

Solltest Du allerdings an einen Elektroradler geraten, so zieh Dich warm an, denn hier gerätst Du an eine Mischung zwischen Leistungsverweigerer gepaart mit hohem Tempowunsch. Hier nützt nur eins, Kette rechts und vorbei oder Dich auf einen vorbeifahrenden grinsenden, nicht schwitzenden Gefährten einstellen.

Wenn ich also diese Radfahrer erlebe und dazu noch Fußgänger, die ich gerne noch in weitaus mehr Gruppen eingeordnet würde, dann sehe ich die Autofahrer gar nicht mehr so schlimm.

Immer eine Frage des Standpunktes 🙂