China, Hefei – Eindrücke

Ankunft in Hefei am Mittwoch, zwanzig Stunden von Haustür zum Hotel und der Kulturunterschied könnte größer nicht sein. Der Flug mit Air China nach Peking war einfach. In Peking dann allerdings den nächsten Flieger auch zu bekommen, ein Abenteuer. Menschenmassen, Immigration Kontrolle, kaum ein Mensch der Englisch spricht. Kurz vor knapp hat aber alles gepasst. Glücklicherweise hatte ich mir einen Fahrer vom Hotel organisiert, der dann bereits mit einem Namensschild auf mich wartete und glücklich, meinen Rad-koffer in meinen Händen zu halte.Dass es auf chinesischen Straßen anders zugeht, wusste ich bereits von diversen Dienstreisen. Da wird auch gerne mal die Autobahn von Viehhändlern und Fahrradfahrern genutzt, die Hupe verrostet hier bei den Autos nicht. Meine erste Besichtigung der Radstrecke mit dem Rad klappte dann jedoch einwandfrei.

Der Wanda Komplex mit seinen vier Hotels um einen See herum gebaut ist brandneu (und war auch vorab auf Google Earth nur als Baustelle zu deuten) wir sind also die ersten Hotelgäste.

Daneben direkt ein Vergnügungspark mit Achterbahn und weiteren Attraktionen, Ironman hat sich direkt inmitten platziert, so dass alles sehr bequem fußläufig zu erreichen ist. Das Essen ist wie erwartet eine Herausforderung, denn die normale Speisekarte sind nur auf Chinesisch und mein Versuch, etwas nach Bildern zu bestellen, das wirklich lecker aussah, endete in für mich nicht essbarer scharfer Curry Soße mit rohem Hühnchen – den Reis konnte ich essen. Meine Not Müsliriegel retteten mir mal wieder das Leben. ‎Nächste Herausforderung ist, dass nur chinesische Kreditkarten akzeptiert werden, jedoch keine ATM  Automaten weit und breit. Glücklicherweise hatte ich noch chinesisches Geld von der letzten Reise dabei und sehr lange verhandelt, um Euro umzutauschen, was eigentlich im Hotel nicht funktioniert.

Da hier die Triathlon Asia Championships stattfinden und das zum ersten Mal, sind die Organisatoren und der CEO von Ironman kurzfristig von Hawaii angereist, wo letzte Woche noch die WM stattfand. Dementsprechend ist hier alles sehr medial in Szene gesetzt. Das Starterfeld besteht hier etwa zu siebzig Prozent aus Asiaten und den restlichen aus allen Teilen der Welt.

Ich habe beschlossen meine kulinarischen Experimente nach dem Rennen zu starten, Maden, Würmer und Co. in süßsauer wollte ich immer schon probieren.

Sämtliche social Networks sowie gmx Email sind leider durch die Zensur der Chinesen nicht verfügbar, meine Seite allerdings ist nicht gesperrt. Wettkampfbesprechung ist heute gelaufen. Morgen geht es zum Check-in und dann schauen wir mal.

Anbei ein paar Impressionen aus Hefei.‎

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