Das waren drei Monate Weltreise

Insgesamt drei Monate Reise liegen jetzt hinter uns und das letzte Tasmanische Bier gab es in Sydney auf dem Flughafen.

Mit Indonesien, Thailand, China, Malaysia, Singapur und Australien sind es doch etwas mehr Länder geworden als ursprünglich geplant. Wie nach jeder Reise wissen wir unsere Heimat zu schätzen auch wenn es anderswo auf der Welt viel schönere Ecken gibt.

Auch sportlich gesehen lief es sehr gut und nachdem mein Rad nach insgesamt zwölf Flügen wieder heil angekommen ist, war es somit nun bis auf Südamerika auf allen Kontinenten unterwegs.

Mit jeder Menge positiven Erfahrungen, die wir gerne aus den fremden Kulturen und Ländern nach Deutschland mitnehmen, sind wir nach fast zwei Tagen Reise und einem Tag Stopover in Singapur wieder zu Hause angekommen.

Besonders meine Füße haben sich darüber gefreut, die gesamte Zeit barfuß  zu laufen. Noch nie hatte ich gefühlt eine eine so trainierte Fußmuskulatur. Das wird sich hoffentlich beim nächsten Trailrun auszahlen.

Einige Gebräuche in diesen Länder sind so sinnvoll, dass diese hoffentlich auch bald bei uns kommen werden.

Getränke und Speisen an diversen Flughäfen zu normalen Preisen bekommt man in all diesen Ländern. Im Gegensatz zu Europa, wo man gerne mal den doppelten Preis für einen Cappuccino zahlt und die Flasche Wasser vier Euro fünfzig kostet. Auch kostenloses Wasser am Flughafen in Form von Trinkstationen wahlweise heiß findet man an jeder Ecke.

In Australiens New South Wales und Sydney sind überall Wasserstationen aufgestellt, in jedem Restaurant und sogar an den Laufstrecken in den Parkanlagen gibt es Trinkstationen, über die man sich mit dem Mund beugt und so hygienisch und ohne Plastikbecher seinen Durst stillen kann.

Sogar bei der Aufführung im Sydney Opera House gab es diesen Service! Wir Bonner haben ja bereits unseren Wasserwagen und ein paar fest installierte Wasserspender für die Öffentlichkeit. Das darf sich bei unserer hervorragenden Trinkwasserqualität gerne noch ausweiten bis zum Bonn/Kölner Flughafen.

Auch die Hilfsbereit der Menschen in diesen Ländern ist grandios, ob in öffentlichen Einrichtungen oder auf dem Dorf, es wird oft Hilfe angeboten immer mit einem Lächeln. Das dürfen wir uns hier gerne als Vorbild nehmen.

Wobei uns Deutschen ein wirklich guter Ruf vor eilt. Sobald wir als Deutsche erkannt wurden, sind wir direkt mit Eigenschaften wie Perfektion, Pünktlich- und Verlässlichkeit konfrontiert worden. Sowie … die Tupperdose anscheinend zum Deutschen Kulturgut gehört.

Herausragend war auch hier wieder Australien, denn hier scheinen wir extrem beliebt zu sein. Vergleicht man die Größe unserer beiden Länder und die Entfernung von gut 16.000 Kilometer, ist es ein Wunder dass die Aussies uns überhaupt kennen und umso schöner, dass Sie uns mögen.

Vergleiche ich die Qualität von Food&Drinks zwischen unserem Land und Australien, legt der Aussie deutlich mehr Wert auf Herkunft der Produkte, seiner Kennzeichnung und deren Qualität. Eier werden grundsätzlich als Cage (Käfig) oder FreeRange (Freiland) gekennzeichnet und dem darf man im Gegensatz zu uns auch Glauben.

Nach fünf Wochen Australien mit überwiegend Selbstkochen haben wir die Straßenküchen in Asien doch schon sehr vermisst. Australien ist hier im Gegensatz schon sehr viel teurer. Mit Selbstversorgung kommt man aber in die Nähe unseres Preisgefüges. Natürlich durfte auch Känguru Fleisch nicht fehlen und das ist wirklich sehr zu empfehlen, ebenso wie die zahlreichen Meerestiere. Und beides ist preislich sogar günstiger.

Von dieser Reise haben wir sehr viel Erkenntnisse und positives mitgenommen und es wird sicher noch etwas dauern, alles zu verarbeiten. Im Vorfeld haben wir mit unglaublich vielen Leuten gesprochen und jeder der so eine Reise gemacht hat (die meisten sogar länger) hat und dazu geraten. Wir tun das hiermit auch. Den perfekten Moment gibt es dafür nicht, man muss es einfach machen, wenn und wann man es will.

Ein Gedanke zu “Das waren drei Monate Weltreise

  1. Rainer

    Schön , das ihr mit so vielen guten Erfahrungen zurück seid. Toll das ihr eine so wunderbare Zeit hattet. Wir freuen uns mit euch.
    Ankommennin unserem Winter ist hart, ich würde am liebsten direkt wieder aufbrechen.
    Wir freuren uns, euch bald zu treffen.

    Rainer und Gisels

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