Australien Triathlon Championships – Hitze ohne Schatten

Mein Körper ist nach dem gestrigen Rennen immer noch weit über Normaltemperatur, jedenfalls gefühlt.

Gestern war mein letztes Rennen auf dieser Reise und für diese Saison. Dafür hatte ich mir die Ironman 70.3 Australian Championship ausgesucht. Auf der Regatta Strecke der olympischen Spiele von Sydney 2000 fand der Schwimmauftakt statt. Die 90 Kilometer Radkurs mit Blick auf die Blue Mountains und abschließend der Halbmarathon auf dem Olympiagelände.

Zwischen den Rennen in Thailand und Singapur Duathlon (die Beide richtig gut liefen) und gestern lagen einige Wochen und es war auch geplant, auf dieser Reise nur das notwendigste zu trainieren. Die Form verlor sich also stetig und das war auch gaplant ok so. Trotzdem ist es ernüchternd festzustellen, wenn die Tempohärte nach nur ein bis zwei Wochen gefühlt weg ist, lediglich die Ausdauer bleibt erhalten. Das muss einem mal bewusst sein, Form lässt sich eben nicht konservieren, sondern muss ständig genährt werden. Das konnte ich gestern auf den ersten dreißig Rad Kilometer mit fast 39 er Schnitt musterhaft erleben, bis mir klar wurde, die Form ist weg Junge!

Der gesamte Kurs inklusive Halbmarathonstrecke waren ohne einen Strich Schatten. Das Starterfeld war mit jeder Menge Olympia und WM Erfahrung besezt, zudem waren die Australier heiß darauf, bei dieser kontinentalen Meisterschaft vorne zu sein.

Natürlich habe ich alles gegeben und mit den viert schnellsten Halbmarathonzeit in der AK hat es trotzdem nicht fürs AK Podium gereicht. In 4:39:38 stunden kam ich ins Ziel. Das Erlebnis in Australien am Start zu sein und das letzte Rennen hier zu gestalten, war ganz gross für mich. Eine vordere Platzierung möchte ich aber auch nicht geschenkt haben, sonst verliert es an Wert.

Das Resümee der Rennen hier in Asien und Australien ist für mich mit zwei AK Siegen und einem zweiten Gesamtplatz mega gut und ich hab wieder jede Menge Erfahrungen gesammelt.

Glücklicherweise wohnen wir über Airbnb privat und haben richtig netten Anschluss gefunden, so dass ich mein Rad sogar für die nächsten Reisewochen hier lassen kann, das vereinfacht das Reisen enorm. Die Three Sisters hier in den Blue Mountains haben wir heute direkt in Angriff genommen und sind den Giant Stairway, ein Pass mit jeder Menge Stufen runter und wieder hoch gelaufen, auch mit müden Beinen möglich, aber nicht schnell.

In ein paar Tagen geht es mit dem Mietwagen Richtung Melbourne, mal sehen wie weit wir kommen wollen.

Die Aussie’s schneinen ziemlich entspannt zu sein. Etwas amerikanisch sieht es hier allerdings schon aus, big block cars, slang und jezt schon an jeder Ecke nen Weihnachtsmann im Fenster (bei 32 Grad!), die Geschäfte schliessen ab 17 Uhr und auch sonst hat hier keiner einen Vertrag mit hektischem Treiben. Das Essen ist wirklich gut und damit meine ich nicht die french bakerys hier. Ok die Preise sind wirklich viel höher als bei uns, für nen Kaffee, Bier oder Sonstiges Essen wird etwas das doppelte fällig. Wir hingegen haben eh mehr Spass am Kochen und schlendern gerne mal im Supermarkt oder auf dem Markt herum. Kakadus sind hier übrigens die Vögel der Region, an jeder Ecke weisse, laut schreiende Kakadus, aber fotoscheu.

Südostasien mit spontanem Abstecher

Der Veranstalter vom Singapur Duathlon hatte letzten Sonntag aufgrund des Unwetters die Siegerehrung ausfallen lassen. Sehr schade. Meinen 2. Gesamtplatz hätte ich gerne mit Siegerehrung abgeschlossen, passiert ja nicht so oft. Umso schöner, dass der Veranstalter extra zu uns an die Fährstation nach Singapur kam, um mir den Preis zu überreichen – Siegerehrung an der Fähre – warum nicht.

Den größten Teil der bisherigen Reise verbrachten wir in Malaysia. Die Menschen waren durchweg freundlich und hilfsbereit und die Natur bietet viel grün und eine Menge bunter Vögel und Insekten. Das Klima ist eher mit einer Waschküche zu vergleichen, über 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen immer über 30 Grad.

Deshalb darf man sich in Malaysia auch nicht wundern, dass die Autos keine Heizung haben, das wird für den malayischen Markt nicht angeboten. Man kann lediglich die Klimaanlage abstellen.

Mietwagen gebucht, pünktlich angekommen, keiner da! Da harmonierte die Abholzeit halt nicht mit den Öffnungszeiten der Mietwagenstation. Das nimmt man nicht so genau und so müssen wir für unsere Transfers, Mietwagen und Co immer viel mehr Zeit kalkulieren. Aber das Klima rechtfertigt auch eine gemäßigte Arbeitsweise.

Zwar hatten wir bisher in Thailand und Malaysia jeweils immer mal wieder einen Mietwagen, aber manchesmal auch nicht. Die günstige Taxi Alternative nennt sich „Uber-Taxi“. Ähnlich einer Mitfahrgesellschaft, bei der man allerdings per App seinen Standort eingibt und dann ein Uber registrierter Fahrer den Auftrag annehmen kann. Jeder kann sich anmelden, als Fahrer und als Nutzer. Wir haben die Nutzer App und es funktioniert wirklich sehr gut und schnell findet sich irgendwer in der Nähe – auch wenn wir mit dem Radkoffer immer ein XL Uber Taxi brauchten.

Positiv für den Nutzer, der nicht mal mehr Bar bezahlen muss, denn die zuvor verbindliche Fahrt wird automatisch vin der Kreditkarte abgebucht. Der Car Sharing Gedanke deckt sich auch immer mehr mit der Generation von heute. Warum ein eigenes Auto, dass die meiste Zeit steht und wen es im Stau ist. Da fällt mir mein Auto ein, dass nur wenige Tausend Kilometer pro Jahr bewegt wird, trotzdem Vollkasko versichert ist und bei Abwesenheit extra mit einem passenden dreilagigen Baumwollüberzug bedeckt wird. Trotzdem würde ich mich nicht davon trennen. Im Alltag bewege ich lieber das Fahrad und nutze Alternativen. Schnell fahren lässt sich allenfalls noch nachts um drei auf der Autobahn. Daher verstehe ich die Generation Y, die sich solche Klötze nicht mehr ans Bein binden und flexibel sein wollen. Nach einigen Gesprächen mit den Fahrern denken wir darüber nach, dass die lokalen Taxifahrer durch Plattformen wie Uber viel weniger Aufträge haben. Weiterhin liegt anscheinend das Risiko bei Unfall etc. immer beim Fahrer. Uber stellt hier lediglich die Plattform und bekommt ein Viertel des Fahrpreises. Trotz der guten Erfahrungen stehen wir nicht wirklich hinter dem Uber Konzept. Verlassen kann man sich auch nicht auf Pünktlichkeit oder Laderaum, bei uns hat es dennoch meistens funktioniert.

Ähnlich verhält es sich mit der Unterkunftsbörse Airbnb, bei der sowohl Wohnungen, Appartements als auch homestays angeboten werden. Die Erfahrungen sind gemischt, es ist nicht unbedingt günstiger und die Unterkunft kann die Buchung jederzeit willkürlich stornieren, was uns leider auch passiert ist. Tolle Erfahrungen gab es aber auch mit privaten Unterkünften. In Penang (Malaysia) hatten wir ein ganzes Haus und die Eigentümerin hat uns sehr herzlich betreut. Die Einheimische Irene lebt sogar parallel im deutschen Wetzlar!

Für mich ist die Platform Booking.com immer noch meine häufigst genutzte. Durch die vielen Buchungen über die Jahre habe ich dort einen Status bekommen und erhalte bei vielen Hotels sehr gute Konditionen. Es ist schnell und unkompliziert und verlässlich! Selbst 2015 in der Atacama Wüste in einem Supermarkt habe ich spontan gesucht und gebucht.

Malaien haben wir als überaus freundlich kennengelernt, da wird an der Streetfood Bude auch mal auf Nachfrage die Konkurrenz ein paar Meter weiter empfohlen- bei uns eher nicht vorstellbar. Und wenn ich bei meinen Radausfahrten irgendwo nicht weiter wusste, irgendein Mopped oder Autofahrer kam immer und wollte helfen.

Kurios empfanden wir im malayischen Kampar, als wir als einzige Gäste im Kaffee draußen saßen und uns die freundlichen Angestellten sofort eine Klimaanlage raus brachten! Unser Fehler, wer sitzt denn auch bei dem Klima freiwillig draußen ohne Aircondition?!

Wer in Kuala Lumpur am Flughafen ist und sehr günstig in Asien produzierte Ware kaufen möchte: es gibt eine grosse Shoppingmall „Mitsui Outlet Park“ mit kostenlosem Shuttle Bus vom Flughafen in wenigen Minuten zu erreichen. Sportschuhe von allen bekannten Anbietern für ein Bruchteil des Preises und was man sonst so alles kaufen kann.

Da Singapur grandios und superlativ aber auf Dauer zu teuer war und wir keine Lust hatten, wie ursprünglich geplant, zurück nach Malaysia zu reisen, kamen die Tipps von Vera und Jan, die in Singapur leben, genau richtig. So setzten wir also mit dem Highspeed Boat von Singapur in einer Stunde auf die Indonesische Insel Bintan über. Im Nordwesten der Insel fanden wir ein sehr schönes Resort mit Traumstrand und 32 Grad Wassertemperatur, zum planschen gut, zum schwimmen wirklich anstrengend. Erwähnenswert ist, dass ich für meinen Radkoffer erstmalig nicht zusätzlich bezahlen musste, hierfür Daumen hoch!

Verlässt man allerdings das Resort, wird man leider wieder an das kaum vorhandene Umweltbewusstsein der Menschen dort durch Plastikmüll am Traumstrand erinnert.

Die Preise für Food and drinks sind allerdings innerhalb des Nirwana Ressorts in etwa 10-15 Mal höher als außerhalb oder auf Bali. Das Resort zu verlassen ist jedoch kaum möglich, aufgrund der Größe und etwa eine Stunde Fährt zur nächst größeren Stadt. Für ein NasiGoreng werden anstatt 20.000 IDR mind. 180.000 IDR fällig. Letztendlich zählt die Unterstrichrechnung und die war mit der Unterkunft ok.

Allerdings scheint es in den asiatischen Ländern, dass Eigeninitiative nicht sonderlich gefordert wird. Jede noch so kleine Abweichung in der Routine vieler Menschen die wir getroffen haben, scheint zum Stillstand zu führen und es bewegt sich nichts mehr. Sowohl beim Personal im Hotel, im Restaurant, in Geschäften und sogar in Management Positionen konnten wir dieses ausgeprägte Verhalten erleben. Das hat demzufolge auch Auswirkungen auf die Flexibilität- die wir als oftmals nicht vorhanden empfunden haben. Malaysia bildete da die positive Ausnahme.

Aber auch das totale Gegenteil habe ich während der Reparatur meiner Carbonfelge auf Bintan erlebt. Ich brauchte einen besonders flachen 17er Maulschlüssel, um mal wieder das Lagerspiel einzustellen (ich hatte schon viele Ersatzteile und Werkzeug dabei, war aber irgendwann im Gewicht beschränkt). Als ich einer Bootswerkstatt am Strand den Vorschlag machte, kurzerhand einen vorhandenen Maulschlüssel mit der Flex zu bearbeiten, hat Harry (ein Einheimischer) sofort zugestimmt! Ebenfalls brauchte ich einen scharfen Seitenschneider, um Bremszüge zu wechseln. So etwas lässt sich eigentlich an jeder Ecke finden, nicht so auf Pulau Bintan. Bei einer langen Ausfahrt entdeckte ich dann eine Mopped Werkstatt und gemeinsam mit vier weiteren Leuten wurde fachmännisch beäugt, was ich mit dem Seitenschneider tat.

Unser Fazit zu den Ländern Malaysia, Thailand und Indonesien: Die asiatische Küche ist frisch und lecker und Streetfood unterscheidet sich in der Qualität nicht vom Essen in Restaurants, lediglich das Ambiente ist einfacher, authentisch und günstiger. Der Urwald wächst und lässt sich kaum bremsen, sicherlich auch durch das feuchte Klima begünstigt. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, leider bei weitem nicht so eigeninitiativ und flexibel, wie in unserer Kultur. Ein Smartphone hat Jeder und die gebeugte Smartphone-Kopfhaltung gibt es in Asien ebenso wie bei uns.

Während bei uns altbewährtes immer mehr durch modernes ersetzt wird, erlebten wir in diesen Ländern, dass oftmals die moderne Technik das vorhandene ergänzt und nicht ersetzt. In Asien kann man also auch mal den Ochsenkarren beim Transport von iPhones zusehen nicht selten auf der Autobahn neben einem aktuellen BMW. Bei uns undenkbar. Überhaupt spielt die Kultur der Menschen hier eine sehr wichtige Rolle, die täglich viel Zeit einnimmt. Das Verständnis für Umweltschutz ist jedoch leider noch nicht so ausgeprägt, wie bei uns. Immer noch verbrennen Familien in Dörfern abendlich Ihren Plastikmüll ohne sich deren gesundheitlichen Folgen bewusst zu sein. Und als Radfahrer von Bussen überholt zu werden füllt die Lunge mit sehr viel Russ.

Für mich ist mittlerweile eine erste Frage, in einem fremden Land oder auf einer Insel, was passiert mit dem Müll (gibt es Verbrennungsanlagen), wo fließt das Abwasser hin und kann man Leitungswasser trinken. Letzteres war tatsächlich in Malaysia, Singapur und Indonesien möglich, zur Sicherheit haben wir es dennoch abgekocht.

Von Starkregen und der beginnenden Monsunzeit habe ich jetzt mittlerweile auch die Socken nass. Kaum eine Radeinheit ohne Gewitter und Rückfahrt auf überfluteten Strassen, weil das Thema Kanalisation und Wasserablauf nicht wirklich gelöst ist.

Mit dem Weiterflug nach Australien wird es nun erneut spannend und schon die erste Begegnung mit diesem Land stellt einen riesen Kontrast dar. Dieser Kontinent ist gänzlich neu für uns und etwa 16.592 Kilometer von Bonn entfernt.

Am Sonntag ist dann schon Start beim Ironman 70.3 Asia-Pacific Championship in Sydney. Die Temperaturen sind mit 32 Grad ähnlich zu den letzten Wochen, jedoch durch die nierdriger Luftfeuchtigkeit fühle ich mich deutlich besser.

Dank Airbnb wohnen wir privat bei einer Dame und können das ganze Haus mit nutzen, eine willkommene Abwechslung zum Hotel und der Austausch hat etwas von früheren Sprachreisen.

Beijing eine Stadt mit vielen Gesichtern

Wieder verschlug es mich nach Beijing diesmal mit Gisa und natürlich wieder zu unseren Freunden Susanna und Stephan. Die Hürden um dieses Land zu besuchen sind hoch, ein Visum zu bekommen ist mit enormen Aufwand verbunden und dazu auch noch sehr teuer. Es hat sich definitiv wieder gelohnt. Nach Thailand erwartete uns ein Temperaturabfall von zwanzig Grad. Mein Highlight war wieder, sich mit dem Fahrrad durch diese überfüllte Stadt zu bewegen. Zwar ist auf Pekings Straßen alles unterwegs, was mobil sein kann, jedoch bleibt das Chaos aus, auch Aggressionen sind nicht zu spüren. Im Gegensatz zu Deutschland fühlten wir uns hier auf der Straße sicherer, denn der Chinese ansich scheint nicht sonderlich auf sein Recht zu pochen, sondern ist lediglich an seinem Fortkommen interessiert.

Die chinesische Mauer stand natürlich auf dem Plan und auch wenn das Wetter wieder etwas trübe war, so ist dieses Bauwerk einfach grandios. Auch die chinesische Küche war spannend und die Suppen haben es uns besonders angetan, ebenso die Dumplin (gedünstete Teigtaschen). Neben verschiedenen Künstlervierteln haben wir uns auch den olympischen Tower angeschaut und waren auf 246 Meter Höhe, mit fantastischem Blick über die Stadt und die Smogwerte waren so niedrig, dass wir einen Fernblick auf die Berge hatten. Auch wenn die olympischen Spiele 2008 statt fanden, so ist der Tower erst vor zwei Jahren fertig geworden. Etwas spät, aber im Vergleich zu unserem Berliner Flughafen sind wir nicht schneller. Im Normalfall allerdings sind die Chinesen bei Ihren Projekten sehr schnell, einmal entschieden wird direkt umgesetzt, Strassen und unglaubliche Gebäude werden binnen kurzer fertiggestellt.

Mal eben vor die Tür und eine Runde laufen ist in Beijing nicht möglich, so waren wir froh, dass direkt in der Nähe der Chaoyang Park lag, ein riesen Park der durch eine Art roter Tartanstreifen durchzogen ist und wo sich jede Menge Läufer begegneten. Ich traf einen chinesischen Läufer der sich auf einen Marathon in der Nähe von Shanghai vorbereitete und zwar nach einem Trainingsplan von einem sehr schnellen Deutschen Läufer, Herbert Steffney.

Als wir China verliessen, war es mit 10 Grad schon recht kalt und wieder erwartete uns eine Temperaturdifferenz von zwanzig Grad.

Nun sind wir seit zwei Tagen auf der malaysischen Insel Penang. Das Meer hier heißt „Straße von Malakka“ und ist eine Meerenge in Südostasien zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordostküste von Sumatra. Das Wasser hat mit über dreißig Grad Badewannentemperatur und beim ersten Schwimmen hatte ich direkt Kontakt mit einer Qualle, es brannte etwas eine Stunde am Arm, das war es glücklicherweise.

 Kanchanaburi Triathlon and more

First destination of our Offtime travel tour 2017 was Kanchanaburi in Thailand, which is around three hours drive to the west from Bangkok. Because of our large luggage including my triathlon bike case, it was better and cheaper to hire a car. Nissan Almera was perfekt for that amount of baggage.

Our Accomondation was straight beside the River Kwai, which became famous during the second world war in Asia and sadly  their building of its rail way costed hundred thousands of people’s live. Now it’s is called death rail way.

What’s nice in Thailand is the vegetation and for sure the street kitchen with its simple and yummy food! What’s impressive was the national mourning about the king‘s dead which happened one year ago. Everywhere we saw mourning symbols and huge pictures of the king. Also during the race briefing of the triathlon, we were invited to stand up and show respect for the king’s dead.

The clima in this region was tropical around 33 degree and humidity like on Big Island on Hawaii. It means, waking up in the morning and sweating without doing  anything.

The race, the Challenge Thailand Kanchanaburi half distance race with 1,9 k swim, 90 k bike with 1.400 metres in height and a hilly Halfmarathon with 400 meters took place at the Srinakarin Dam a big hydroelectric power generation.

Originally I wanted to race again the triathlon in China, as last year. Everything was organized but four weeks prior, Hefei had been canceled for political reasons. Spontanouesly I decided for a start in Thailand. To be honest, without checking every course detail before. While in Hefei in 2016 I finished in 4:20 hours, this time would be good to win that race in Kanchanaburi, that’s what I found out later.

I have never raced a harder middle distance before. Everything was hilly but the swimming :-). But even those conditions were similar to a good temperatured whirlpool. With around 30 degree the wetsuit was not allowed but this was clear before. Start was at six o’clock.

Once done with the swim, we climbed the longest staircase I have ever seen in a triathlon to T1, a very steep stairway with 72 steps to the top of the dam where the transition was located.

The bike course startet with a short downhill and a four kilometer long climb with the average of ten percent, which was the gear limit of my 11-23 cassette. Hills along the complete course and roads with elephant dung and warning signs for elephant crossing! But luckily they didn’t appear during the race.

Because of its turning point course we came back the same way with the same hills – and I finished my bike split in eighteenth position overall – but don’t ask for my legs…

By this time we had temperatures around 34 degree with humidity over 90 percent, which needs all the time to take care about hydration.

For all those are knowing me, I love hilly running, even it wasn’t so fast – but soon I found my rhythm and chased for positions. At kilometer 14 I caught the leader of my age group and tried to extend the distance.

The last lap of three was also the hottest and everyone’s job during running was to cool down his body. With sponges and lots of water it worked, even when plenty of water flooded my shoes, better getting a blister than loosing places.

I rarely was so happy to have reached the finish line, as overall place 13 and age group winner. That was secretly my goal and I am so happy always (ok, almost) set on my running performance. Gisa uses my bike split time for her run unit and before I went to the running course, she knew what me expected.

Next day started also very early with driving back to Bangkok with our rental car in 3,5 hours drive including the chaos traffic on the way to the airport. We reached the gate less than one hour before departure. Less sleep, less food, but in the aircraft. That was Thailand!

Now we arrived at our friends in Beijing, they are living there for eight years, and I had so much fun with them going around with the bicycles through Beijing last year, that this visit was definitely a must on our list. Temperatures are twenty degrees lower, no aircondition is needed and internet allowance is always a challenge.

AusZeit 2017 – Ein großes Abenteuer

Viel Arbeiten, intensiv Leben und zwischendurch  Erfahrungen in fremden Kulturen sammeln, das ist unser Motto. Wir erwarten viel vom Leben und wollen uns täglich weiter entwickeln – menschlich und beruflich. Dafür ist das Mittel Reisen ist eine gute Gelegenheit, auch mal die eigene Komfortzone zu verlassen.

11 Wochen AusZeit-Reise ist ein großer Traum, den wir uns nun erfüllen und dafür sind wir sehr dankbar. Zurück nach Hause kommen wir dann hoffentlich mit vielen Ideen, neuen Freunden und noch mehr globalem Verständnis.

Die letzten Wochen vor diesem großen Abenteuer laufen nun auf Hochtouren. Es muss neben der Arbeit noch vieles organisiert werden.

Wir mussten nicht lange überlegen, um zu entscheiden, dass wir lieber wenige Länder bereisen, diese dafür intensiver erleben wollen. In den vergangenen Jahren haben wir schon vieles probiert – immer und alles selbst geplant und manches mal hatten wir so viele Länder in so kurzer Zeit durch, dass wir zum Schluss nicht mehr zuordnen konnten, was wir wo erlebt hatten.

Leben werden wir auf dieser Reise  überwiegend in privaten Unterkünften und Hostels, so sind wir noch näher an Menschen dran und können Kontakte knüpfen, zudem ist das einfach auch die günstigste Art und somit ein gutes Argument. Zwar ist die Privatsphäre in einem Hotel deutlich höher, aber auch die Abschottung zu den Menschen dort. Genau das Gegenteil erwarten wir auf dieser Reise, tolle Menschen, fremde Kulturen und andere Ansichten kennen und verstehen lernen.

Die Versuchung im Vorfeld dieser AusZeit-Reise möglichst alles im Vorfeld zu planen und zu organisieren liegt mir berufsbedingt natürlich nahe. Oft sind es aber gerade die Anzahl der Freiheitsgrade und die Spontanität, die für eine tolle Zeit sorgen. Also beschränken wir die Planungen rund um die Wettkämpfe in den verschiedenen Ländern und lassen den Rest frei.

Geplant sind insgesamt drei Rennen, zwei Mitteldistanz Triathlon Challenge Kanchanaburi, Thailand und  Australien Ironman 70.3 und der Singapur Duathlon . Noch vor wenigen Tagen war anstatt Thailand alles für China ausgerichtet, bis die chinesische Regierung aufgrund der Präsidentschaftsbestätigung das Rennen und viele weitere Veranstaltungen in China abgesagt hat. Diese Änderung hat natürlich grad viel Wirbel erzeugt und so haben wir kurzerhand einige Flüge verschoben, damit ich am eigentlich geplanten Renntag statt in China an der Startlinie in Thailand stehen kann. Danach geht es dann wie geplant nach China zu unseren Freunden um dann Malaysia und Australien zu erkunden.

Nach einer dreiwöchigen Saisonpause bin ich nun wieder seit knapp vier Wochen motiviert im Training. Als mein eigener Trainer, kann ich hier optimal auf die Saison aufbauen und sehr flexibel planen – es läuft gut an und sofern Radkoffer und der Rest an Ausrüstung überall heil ankommen, werde ich gut vorbereitet am Start stehen. Vor allem in Singapur beim Duathlon rechne ich mir gute Chancen im vorderen Feld aus.

Alle künftigen Reiseberichte werden von unterwegs auf Englisch geschrieben – um auch unseren ausländischen Freunde und Bekannten die Möglichkeit des Lesens zu geben.

Reiseplanung AUSZeit 2017
Mark Twain (1835-1910)