Schwimmen bis die Arme brennen

Schwimmen gehört nun mal zum Triathlon dazu, auch wenn ich lieber laufe und auf dem Rad sitze. Seit mehr als einem Jahr habe ich meine wöchentlichen Schwimm-Einheiten deutlich erhöht und allmählich sollten sich die Früchte meiner Arbeit auszahlen. Allerdings scheint es sich hier ähnlich sprunghaft zu verhalten, wie beim Phasenübergang von zu erhitzendem Wasser: flüssig->gasförmig. Du steckst immer weiter Energie rein, ohne dass sich die Wassertemperatur erhöht. Aber irgendwann beginnt auch das Wasser zu kochen (Verdampfungswärme mal außen vor gelassen). So scheint es auch mit der Verbesserung im Wasser.

Diesmal habe ich endlich mal am vorweihnachtlichen 100 x 100 Schwimmen des Kölner Triathlon Verein KTT01 teilnehmen dürfen. Hundert mal Hundert Meter schwimmen, Abgangszeit unglaublich kurze 1:30 Minuten, also kaum Pause. Daneben noch die Veranstaltung 100 x 50 Meter, auf die ich dann gewechselt bin, wechseln musste. Bei über zwei Stunden im Wasser hast Du genug Zeit um darüber nachzudenken, was Du da grad tust, kann man meinen. Fakt ist, Du hast so viel zu tun, um dem Tempo der anderen zu folgen, dass Du keine Zeit mehr zum Denken hast.

Fünfzig Teilnehmer kamen ins Schwimmbecken der Kölner Sporthochschule um sich dem zu stellen, brachten super Stimmung, Kuchen als Ziel-Verpflegung und starke Arme mit. Glücklich mit geschafften 8.000 Meter Schwimmen in irgendwas um 2:16 Stunden entstieg ich aus eigener Kraft dem Becken. Endlich haben sich meine Arme mal so angefühlt, wie ich es nur von meinen Beinen kenne – kaputt, Alle und dick.

Nächstes Jahr wieder.

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