Beijing eine Stadt mit vielen Gesichtern

Wieder verschlug es mich nach Beijing diesmal mit Gisa und natürlich wieder zu unseren Freunden Susanna und Stephan. Die Hürden um dieses Land zu besuchen sind hoch, ein Visum zu bekommen ist mit enormen Aufwand verbunden und dazu auch noch sehr teuer. Es hat sich definitiv wieder gelohnt. Nach Thailand erwartete uns ein Temperaturabfall von zwanzig Grad. Mein Highlight war wieder, sich mit dem Fahrrad durch diese überfüllte Stadt zu bewegen. Zwar ist auf Pekings Straßen alles unterwegs, was mobil sein kann, jedoch bleibt das Chaos aus, auch Aggressionen sind nicht zu spüren. Im Gegensatz zu Deutschland fühlten wir uns hier auf der Straße sicherer, denn der Chinese ansich scheint nicht sonderlich auf sein Recht zu pochen, sondern ist lediglich an seinem Fortkommen interessiert.

Die chinesische Mauer stand natürlich auf dem Plan und auch wenn das Wetter wieder etwas trübe war, so ist dieses Bauwerk einfach grandios. Auch die chinesische Küche war spannend und die Suppen haben es uns besonders angetan, ebenso die Dumplin (gedünstete Teigtaschen). Neben verschiedenen Künstlervierteln haben wir uns auch den olympischen Tower angeschaut und waren auf 246 Meter Höhe, mit fantastischem Blick über die Stadt und die Smogwerte waren so niedrig, dass wir einen Fernblick auf die Berge hatten. Auch wenn die olympischen Spiele 2008 statt fanden, so ist der Tower erst vor zwei Jahren fertig geworden. Etwas spät, aber im Vergleich zu unserem Berliner Flughafen sind wir nicht schneller. Im Normalfall allerdings sind die Chinesen bei Ihren Projekten sehr schnell, einmal entschieden wird direkt umgesetzt, Strassen und unglaubliche Gebäude werden binnen kurzer fertiggestellt.

Mal eben vor die Tür und eine Runde laufen ist in Beijing nicht möglich, so waren wir froh, dass direkt in der Nähe der Chaoyang Park lag, ein riesen Park der durch eine Art roter Tartanstreifen durchzogen ist und wo sich jede Menge Läufer begegneten. Ich traf einen chinesischen Läufer der sich auf einen Marathon in der Nähe von Shanghai vorbereitete und zwar nach einem Trainingsplan von einem sehr schnellen Deutschen Läufer, Herbert Steffney.

Als wir China verliessen, war es mit 10 Grad schon recht kalt und wieder erwartete uns eine Temperaturdifferenz von zwanzig Grad.

Nun sind wir seit zwei Tagen auf der malaysischen Insel Penang. Das Meer hier heißt „Straße von Malakka“ und ist eine Meerenge in Südostasien zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordostküste von Sumatra. Das Wasser hat mit über dreißig Grad Badewannentemperatur und beim ersten Schwimmen hatte ich direkt Kontakt mit einer Qualle, es brannte etwas eine Stunde am Arm, das war es glücklicherweise.

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