Köln Marathon – unter erschwerten Bedingungen

… gut und lange überlegt, leider noch mit Gipsschiene (aber man beachte -> passend zu den Vereinsfarben) und dann hatte auch der Sommer plötzlich bei ca 29°C seinen späten Auftritt, erfolgte der Start zum Köln Marathon erst mittags um 11:30 in Köln. Gute Bedingungen fühlen sich anders an!

Ich hatte eine perfekte Organisation mit Torsten Schneider als Tempomacher für die erste Hälfte und Daniel Weiser, ebenfalls als Tempomacher für die zweite Hälfte. Doch leider lief nicht alles, zwar war ich bei km 15 noch voll im Zeitplan und die zeigte 56:15 min aber an dem Tag setzte mir die Wärme doch sehr zu. Ab Halbmarathon trennte sich die Gruppe von mir – oder ich von der Gruppe – jedenfalls war das eindeutig zu früh und ich alleine.

Mit Gesamtplatz 44 von 7.279 Startern in 2:54 Stunden – also weit weg vom Ziel – bin ich einfach nur noch zu Ende gelaufen. Schon einige Stunden später kreiste in meinem Kopf die Idee, es 4 Wochen später in Frankfurt beim Marathon nochmal zu versuchen, diesmal ohne Gips und Hitze.

Die finale Entscheidung wollte ich jedoch erst 2 Wochen später, nach dem Drei-Brücken-Lauf in Bonn, treffen.

Nachdem der Brückenlauf überraschend gut lief und ich sogar überraschend meine Bestzeit über 15km mit 53:23 min. gelaufen bin – war zwar mein Vorjahressieg nicht zu wiederholen, mit Platz 3 war ich dennoch sehr zufrieden. Und so fiel die Entscheidung, beim Frankfurt Marathon den Kampf um die Bestzeit erneut aufzunehmen!

Nebenbei hoffe ich, dass meine Energie dann 2 Wochen später noch für den K42 Marathon in Argentinien reicht.

Das Training lief gut – aber ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich mich zwischen zwei Marathon’s fühlen soll, ob ich tatsächlich wieder vollständig regeneriert bin?

Neuer Versuch mit Ambitionen auf die Bestzeit -> Start erfolgt am Sonntag, 30.10.2011 in Frankfurt.

Ich bin gespannt und werde berichten !

Köln Marathon 2011 – v.l. René Göldner, Torsten Schneider, Markus Nett

Ein Handbruch ist doch kein Beinbruch

Heute vor zwei Wochen – es war Samstag Abend und ich bin einfach mal im Flur über ein paar Hausschuhe gestolpert und habe mich „Boxertypisch“ mit der Faust im Türrahmen abgestützt – allerdings ziemlich weit unten und im freien Fall.

Resultat: Mittelhandbruch. Gerne hätte ich eine andere Geschichte erzählt, wie z.B.  …mit dem MTB auf einer Downhillabfahrt abgelegt, aber die meisten Unfälle ereignen sich nun unspektakulär im Haushalt.

Na ja, jedenfalls war es der Samstag Abend vor dem Löwenburglauf am Sonntag und ich dachte nicht an einen Bruch darum hab ich mir den Finger wieder so zurecht gebogen, dass Er der rechten Hand spiegelverkehrt entspricht.

Bevor ich dann aber am Sonntag mal ins Krankenhaus zum Röntgen wollte, habe ich noch schnell mit einem eigens angelegten Verband (die hand wackelte etwas), meine pers. Bestzeit beim Löwenburglauf aufgestellt, 15,6km mit 400 Höhenmetern und nass/rutschiger Strecke in 57 min.

Danach hieß es dann stundenlang warten, um anschließend von einem überlastenen und leider unfreundlichem Arzt im Wochenenddienst die Fraktur (und 6 Wochen Gips) als Ergebnis zu bekommen.

Meine größte Sorge galt dem bevorstehenden Marathon – ich kann zwar kaum etwas mit der Hand anfangen, aber Laufen funktioniert – nur das Gewicht der Gipsschiene verursacht eine kleine Unwucht.

Und morgen ist es soweit -> Köln kann kommen!