…auf den Puig Major

Zum Abschluss der ersten Trainingswoche stand der Puig Major auf dem Plan, ein Berg mit 850 Metern Aufstieg an der landschaftlich sehr reizvollen Küste. Nach 83 km Anfahrt mit erstem kleineren Berg, führten uns die Serpentinen hoch zum Gipfel unserer Tour. Das Wetter stand voll auf unserer Seite und die Strecke hoch bot jede Menge gigantische Ausblicke auf das Meer und die Küste.
Oben angekommen hieß es dann „warm anziehen“, denn nass vom Anstieg und mit hoher Geschwindigkeit bei der Abfahrt, wird es schnell empfindlich kalt.
Nach ca. 20km welliger Abfahrt auf streckenweise neuem Asphalt mit richtig schönen Kurven gab es etwas süßes zur Belohnung – Cola:-)
Wir waren eine wirklich homogene, gut funktionierende Gruppe von 7 Mann und es hat richtig Spass gemacht. Bei solchen Ausfahrten merkt man dann, wie gut jeder einzelne trainiert ist und seine Leistung auf die Gruppe anpassen kann.
Auf dem anschließenden Rückweg durchs Landesinnere war dann Mannschafts-Zeit-Fahren angesagt. In Einerreihe mit häufigem Wechsel trieben wir unseren Schnitt nochmal kräftig nach oben.
Nach insgesamt 140km und 1900 Höhenmetern war auch dieser Tag Geschichte.
Eine knappe Woche erwartet uns noch.

nach 850 Höhenmetern Aufstieg

nach 850 Höhenmetern Aufstieg

Trainingslager Nummer zwei – jetzt auf Mallorca

Zwei Wochen Triathlon Trainingslager mit Triathlead und unserem Bonner SSF-Team. Die ersten Einrolltage sind geschafft, jetzt geht’s ans Eingemachte. Neben vielen Radkilometern wird schwimmen auch nicht zu kurz kommen. Wir sind auf Mallorca im Club Pollentia.
Tag 1 war ich mit meinen Offenbachern, Julia Bohn und Peter Mai eine lockere 150km Runde einrollen – mit Kaffeepause. Noch!

Das Ziel ist definiert – Ironman EM Frankfurt ! .. Und auf dem Weg dorthin Liga Wettkämpfe.

ein Teil unserer Triathlon Mannschaft

ein Teil unserer Triathlon Mannschaft

noch ist eine Kuchenpause erlaubt :-)

noch ist eine Kuchenpause erlaubt 🙂

Das erste Trainingslager 2012 – es geht wieder los

nachdem das alte Jahr feucht fröhlich ausgeklungen ist – hat sich sehr schnell schon Jahr 2012 breitgemacht und der erste Monat im Jahr ist schon fast Vergangenheit. Mit einem tollen Lauf-Team für den Hauptsponsor GVG Erdgas, ist es uns vor einer Woche beim jährlichen Staffel Marathon in Pulheim gelungen, Platz 2 in sehr guten 2:24:12 h einzulaufen. Das wirklich schöne dabei war die bunte Mischung aus Athleten vom LAZ Puma Troisdorf und dem SSF Bonn Triathlon.

Getreu dem Motto „arbeite an Deinen Schwächen“ habe ich die letzten 5 Wochen mehr Zeit im Schwimmbecken verbracht, als in Laufschuhen – und mit einem tollen SSF Team, Bahn-für-Bahn, Kilometer und Kacheln gezählt.

Nun ist es am Wochenende wieder soweit – es geht wie jedes Jahr ins Rad-Trainingslager nach Lanzarote, meiner absoluten Lieblingsinsel. Zusammen mit 15 Leuten werden wir wieder Touren über die gesamte Vulkaninsel fahren und die ersten Sonnenstrahlen in den Beinen aufnehmen.

Lanzarote 2012
Lanzarote 2012

Das Training geht weiter

Ich habe meinen Blog nicht vergessen – es geht weiter!

Wir schreiben die vierte Trainingswoche nach meiner Pause und ich erwarte jeden Tag den Durchbruch, den Tag des „Besserfühlens“ – wann immer dieser auch kommen mag, meine Ziele für die zweite Jahreshälfte stehen unverändert:

Rad: BN–MUC (600km)  –  Köln Marathon   –   K42 Marathon in Argentinien  

Seit Anfang des Jahres trainiere ich mit meinen Lauffreunden beim LAZ in Troisdorf unter der Leitung von Thomas Eickmann (der mit einer Marathon Bestzeit von 2:13h zur deutschen Spitze gehörte) und werde dort sehr nett aufgenommen, das ändert natürlich nichts an meiner Zugehörigkeit beim SSF Triathlon in Bonn :-).

Meine Trainingsfreunde sind schnell und hart im nehmen und auch bei Weltuntergangswetter wird nie abgesagt! Besonders die Ausflüge ins Siebengebirge sind immer wieder der Wahnsinn – manche Pfade im Siebengebirge könnten könnte man auch so in den Alpen finden.

Der totale Wahnsinn ist und bleibt für mich das Tretschbachtal im Siebengebirge, das ist ein Abstieg über einige Kilometer über rutschige Brücken und schmalen Trail’s. Hinzu kommen immer wieder Baum Barrieren in Kopfhöhe. Da bremsen kaum hilfreich ist, heißt es „Kopf einziehen und durch“, was sich durch das hohe Tempo als echt schwierig gestaltet.  Besonders mit den Jungs, die kein Erbarmen haben und die Trail’s im Höllenritt nehmen.

Den Puls immer wieder am Anschlag und im kleinen Grüppchen rocken wir das 7-Gebirge – diese Einheit lässt mir oftmals nur noch die Kraft, den Rest des Tages bei Kaffee und Kuchen auf der Couch auszuklingen 🙂

Und auch hier gilt die Weisheit „Eine gute Trainingsgruppe ist durch nichts zu ersetzen!“

 

tretschbachtal im 7-Gebirge