Saisonstart 2016 auf Lanzarote

Das Jahr 2015 ist so gut wie vorbei, da heißt es wieder volle Kraft voraus ins Neue Jahr ->2016. Und dafür habe ich mir „meine zweite Wahlheimat“ Lanzarote ausgesucht. Wo lässt es sich besser trainieren, als auf einer aktiven Vulkaninsel, an denen an manchen Stellen zwei Meter unterhalb der Erdoberfläche 400 Grad Celsius herrschen, so dass zB ein Restaurant hier ausschließlich das Fleisch mit Erdwärme grillt. Eine geothermische Anomalie, dessen Kraft und Energie auch auf die Athleten überspringt :-).

Als Freund von Planung und Statistiken hab ich ein paar Zahlen herausgesucht, die mich mit dieser Insel verbinden:

Lanzarote, in den letzten Jahren habe ich hier einige tolle Menschen kennengelernt, die auf dieser schönen Insel leben und arbeiten, insgesamt 112 Tage verbracht, knapp 8.000 Rad- und 900 Laufkilometer zurückgelegt. Langweilig wird es hier nicht, der ständige Wind und die Höhenmeter bieten abwechslungsreiche Trainingsbedingungen.

Diesmal bin ich drei Wochen hier, denn die sportlichen Ziele für 2016 sind schon lange geplant. Im April geht es zum dritten Mal zum Ironman nach Süd Afrika sowie zwei Monate später zum Ironman nach Österreich. Das will alles solide vorbereitet sein.

Gleichzeitig lässt sich hier wieder Kraft für die beruflichen Anforderungen sammelt, so dass es wieder mit aufgeladenen Akkus vorwärts gehen kann. Arbeit und Privatleben sollten sich ergänzen und Zufriedenheit schaffen, nur so geht es in beiden Bereichen voran, so meine Einstellung.

Ein paar Zahlen zu 2015: 300 Stunden Rad, 180 Stunden Laufen, 102 Stunden Schwimmen und 150 Stunden Kraft & Athletik ergeben 732 Stunden Bewegung und Freude darüber, gesund zu sein und diese Sportart ausüben zu dürfen. Das ist alles nicht selbstverständlich und ich weiß es deshalb zu schätzen.

Eine Neuerung hat es im letzten Monat im sportlichen Bereich gegeben. Nachdem ich mich die letzten beiden Jahre selbst trainiert habe und wieder sehr viel Erfahrungen sammeln konnte, habe ich mich nun mit dem Trainer von Julia Mai, einer guten Freundin und Triathlonprofi, für die nächste Saison zusammen getan. Mario Schmidt-Wendling ist Vollzeittrainer, wird mich in den „drei plus eins“ Sportarten coachen und durch neue Trainingsreize hoffentlich noch etwas mehr Leistung aus mir herausholen. Ich sehe das als gute Investition, auch wenn es immer schwer ist, sich auf Jemand Neues einzulassen und die gewohnte Trainingsbelastung zu verlassen. Eins kann ich jetzt schon sagen, so viel geschwommen, wie in den letzten vier Wochen, bin ich selten.

Eine Weisheit verinnerliche ich zur Zeit:

„Triathlon ist weit mehr als die Summe aus Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Zum einen sind es die Übergänge zwischen den Disziplinen oder die Wechsel, zum anderen heißt es ein Gespür oder Gefühl für die Frage zu entwickeln: „Wie weit darf ich mich in den einzelnen Ausdauersportarten belasten“, damit ich meine individuellen Möglichkeiten voll ausschöpfen kann.“

So schön ist es auf Lanzarote:

 

 

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