Perito Moreno Gletscher – UNESCO Weltkulturerbe

Als wir nach ca 70km Fahrt durch die Steppe und am Lago Argentino endlich den Perito Moreno Gletscher mit seinen gigantischen Ausmaßen sahen, war sofort klar, dass wir den richtigen Trip gebucht haben. Der Kalbende Gletscher, der sich an einem warmen Sommertag bis zu 2m bewegt, ragt mal locker 60m aus dem Wasser heraus und nochmal das zweifache hinein – hat uns sofort in den Bann gezogen.

Wir hissten sofort die Segel um mit dem Boot erstmal bis auf Streichelnähe an den Gletscher die gigantischen Ausmaße zu erfahren.
Das Windmeter hätte heute jedes Triathlon Aerorad zum Segelflugzeug befördert und selbst der starke Lanzarotewind war ein Lüftchen dagegen.

Den restlichen Tag sind wir dann am Gletscher gewandert, um bei jedem Knacken und der kleinster Bewegung, wie Erdmänchen aufzuschauen, immer in der Hoffnung, den riesen Gletscherbruch zu erleben.
Den Mega-Knack gab es allerdings nicht, dafür jede Menge kleine.

Wahnsinn – Eis, das so alt ist, dass es locker den Beginn der Menschheit miterlebt hat und in seinen Bestandteilen jede Menge zu erzählen hätte.

Leider hatten wir keinen Whiskey dabei, um mit SteinzeitEis ‚On The rocks‘ zu trinken!

Den Tag komplett mit Empanadas ‚Carne‘ als Marschverpflegung verbracht, gibts heute zur Abwechslung mal kein Fleisch, sondern Pasta und zwar unerwartet mit einer plötzlich einstürmenden vierzig-Köpfigen spanischen Kindergruppe auf der Jagd nach Pizza und Cola. Geil!

vor dem Gletscher

vor dem Gletscher

Gletscher seeside

Gletscher seeside

Ankunft in El Calafate – dem südlichsten Punkt unserer Reise

Nach 10 Stunden mit Bus und Flugzeug haben wir nun das 1066 km entfernte – unserem südlichsten Punkt der Reise – El Calafate, erreicht.

Hier dreht sich alles um den Perito Moreno Gletscher, der jeden Tag um ca einen Meter wächst. Nach einem entspannten Kaffee im stürmigen Calafate, haben wir direkt die Tour dorthin für morgen geplant.

Wir wohnen sehr urig in einer kleinen Dachhütte, die unten kaum Platz hat und im Dach genau ein schmales Doppelbett unterbringt.

Nachdem wir jetzt auch die Gasheizung in Gang bekommen haben, ist die Hütte nun auch warm.

Patagonien

Patagonien

Hotel Las Cabanitas

Hotel Las Cabanitas

Part One – die Anreise

Der Erste Teil unserer Reise ist gut überstanden – und wir konnten sogar richtig schlafen, allerdings auch nur auf der Langstrecke. Nachdem wir also am Dienstag Abend um 19:20h Bonn verlassen haben stehen wir nun nach einer Bahnfahrt, zwei Flügen und der 5-stündigen Busfahrt endlich 31 Stunden später am Fuße der Anden in Villa La Angustura von wo aus am Samstag auch der Marathon starten wird.

Die Zeitverschiebung ist 4h minus und dank GPS wissen wir, dass die exakte Entfernung von hier nach Bonn 12.800 km
Beträgt.

Für heute Over und Ende !

so lässt es sich schlafen

so lässt es sich schlafen

verfolgt von Vulkanen

… Nachdem wir letztes Jahr durch den Vulkan Eyjafjällajökull beinahe zu spät nach Süd Afrika gekommen wären und nur einen Tag Flugverschiebung hatten, hat sich diesmal kurz vor der Argentinien Reise auch wieder ein Vulkan namens Puyehue in Chile schon im Juni verausgabt, trotzdem erleben wir jetzt die Folgen.
Dessen Ausbruch war anscheinend so heftig, dass der Flughafen in San Carlos de Bariloche – wo der Marathon stattfindet, mal eben kurzfristig für 2 Monate geschlossen wird.
Aber wir haben Glück, der nächste Flughafen ist nur 3,5 Autostunden entfernt.

Als ob wir die Vulkanaktivitäten anziehen würden.

Mein Blog und ich …

hallo Welt und hallo Bonn,

jetzt hat auch mich die Blog-Kultur erfasst und während ich bei „Fazzebook“ hin und wieder kurze, knackige, sinnvolle und sinnlose Texte eingebe, Freunden zu deren Leistungen be-glückwünsche, oder einfach nur mal präsent bin, werde ich mich hier nun länger und intensiver ausdrücken – über Geschehnisse des täglichen Lebens schreiben und im Hinblick auf die Ereignisse der nächsten Monate – einen Monat Süd Amerika mit unglaublichen Plänen – Marathonvorbereitung und einer Radtour in 2 Tagen von Bonn nach München – und vieles vieles mehr …. berichten.

Als Vorschau für meinen Artikel über den K42 Marathon in Argentinien mit unglaublichen 3.100 Höhenmetern seht Ihr „mein neues Spielzeug“ – es wird der Schuh der mich durch die Anden bringen wird …

„wirsprechentriathlon“