Bali – grünes Paradies 2017

Auszeit Teil 1

Lange bevor wir unsere knapp drei Monate Auszeit beschlossen haben, war bereits das indonesische Bali mit unseren Freunden geplant.
Da Gisa’s Familie ein großes, traumhaftes Anwesen mit Gästehaus auf Bali errichtet hat (was sich übrigens über VillaVastu mieten lässt) kamen wir in den Genuss hier her zu fliegen und endlich nach etwa 24 Stunden Anreise, von Tür zu Tür, standen wir am Eingang zum Paradies.

Ein wirkliches Paradies!  Einerseits die Tropische Insel im Indischen Ozean und dann die VillaVastu, die nach vedischer Bauweise von Gisa’s Tante selbst entworfen wurde (bedeutet u.a. die Ausrichtung der Gebäude und Räume nach kosmischen Prinzipien, zB das Bett und Gebäude in Nord/Süd Achse). Und der Clou war dieser tolle Pool der sich auch für ein paar Schwimmeinheiten eignet.

Die abwechslungsreiche Anbauphilosophie ist uns sehr fremd, hier wachsen auf einem Landstück Bananenbäume, Mandarinenbäume und direkt darunter die Chillipflanzen und gegenüber befinden sich die Reisterrassen.

Wir bewundern Bali und dessen religiöse Kultur. Bali wird nicht umsonst Insel der tausend Tempel genannt. Jeder Haushalt verfügt über seinen eigenen Tempel, so dass hier schätzungsweise 20.000 davon zu finden sind.

Bali hat zudem vier aktive Vulkane, dessen letzter Ausbruch erst 2009 war. Der höchste Berg ist der Gunung Agung mit 3.142m Höhe, brach zuletzt 1963 aus. Diesen Vulkan werde ich in den nächsten Tagen besteigen und zwar nachts und mit einem Führer, so dass ich morgens den Sonnenaufgang über die Insel erleben werde, sofern ich den wohl recht anspruchsvollen Aufstieg mit meinen Strassenlaufschuhen schaffen werde.

Bali gehört geologisch gesehen zu den aktivsten Gebieten auf der Erde. Die Insel befindet sich am großen Feuerring des Pazifiks und ist Teil einer Vulkaninselkette, die rund 3.500 Kilometer lang ist. Hier schiebt sich die Kontinentalplatte Australiens jährlich um sechs Zentimeter unter die Platte Eurasiens. Dank des Vulkanismus ist die Erde auf Bali sehr fruchtbar und etwa siebzig Prozent wird landwirtschaftlich genutzt. Daneben werden die Vulkane von den Balinesen verehrt.
So symbolisiert der Gunung Agung das Weltzentrum. Hunderte von Tempeln wurden zu Ehren der Vulkane errichtet. Den Dämonen der Vulkane auf Bali werden Opfergaben dargebracht.

An jeder Ecke und an den für uns unvorstellbarsten Orten werden die Opfergaben erbracht, zB lag morgens eine Opferschale auf unserem Gasherd und mitten auf der Straße oder auf einem Motorroller sieht man ebenfalls immer wieder welche.
Nachdem wir die ersten Tage von unserem Fahrer noch herumgefahren sind, entschieden wir uns für einen Mietwagen.

Die Schrottkarre würde zwar beim deutschen Tüv lange nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen werden, hier scheint es jedoch schon großes Glück überhaupt ein Auto zu haben.

Linksverkehr ist für uns auch nicht fremd, so dass wir lediglich mit den vielen Tausend Motorrädern zurecht kommen müssen, von denen viele auch bei Dunkelheit ohne Licht fahren. Also eine echte Herausforderung, denn auch Kleinkinder sieht man hier mit dem Moped herumfahren – nicht selten auch mal eines mit kompletter Küchenausstattung, zwei Meter breit auf dem Roller montiert. Auf den schmalen Straßen heißt es Hupen und ständiges Ausweichen, was hier nicht wie im „good old“ Germany zu Aggressionen führt. Die Verkehrsregeln, sofern es welche gibt, haben wir allerdings noch nicht verstanden und passen uns dementsprechend an und machen es den Einheimischen einfach nach.

Das Auto gibt uns aber die Flexibilität, spontan an einer Garküche zu halten und das reale Leben weit ab der Städte zu erkunden. Tempelbesuche gehören dazu und der obligatorische Sarong (ein Wickelrock) wird uns gegen Indonesische Rupiah geliehen und umgebunden.
Das Essen der Balinesen liegt uns sehr, Reis, frisches Obst, Gemüse und Sate Spieße stehen täglich auf der Karte und das Personal unsere Unterkunft bereitet uns die schmackhaftesten Gerichte zu.
Unglaublich lecker sind Die „young coconut“ die täglich aus dem eigenen Garten geerntet werden und etwa einen Liter leckeres und gesundes Kokoswasser enthalten. Zu Hause trinken wir das auch gerne und regelmäßig- hier direkt aus der Frucht ist natürlich unschlagbar.
Täglich lernen wir zwei Wörter balinesisch dazu – dafür vergessen wir eins wieder. Trotzdem kommen die freundlichen Versuche bei den Einheimischen gut an.
Das Klima im August ist wirklich sehr angenehm, mit etwa 28 Grad Celsius und 80% Luftfeuchtigkeit. Da unser Haus auf 480 m Höhe liegt, sind die Temperaturen nachts sehr angenehm.
Bali – bisher ein wirkliches Paradies!

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