Lanzarote Teil 2 nachbereitet

nachdem ich das Glück hatte, bereits im Dezember bis zum letzten Tag des Jahres auf „meiner“ Insel gemeinsam mit meiner Freundin sein zu dürfen, fand Ende Januar der zweite Teil, ebenfalls auf der Insel der Winde statt. Tagsüber trainieren und abends am Hafen chillen :-). In der Zwischenzeit bis dorthin konnte ich unter sehr guten Bedingungen im Sportpark Ennert trainieren.

Viele Trainingsstunden weiter stand letzte Woche eine Rad Leistungsdiagnostik bei sport-laps.de auf dem Plan. Neben Laktat-auf- und abbau sowie vielen weiteren Werten, ist der Leistungwert in Watt für mich entscheidend, den ich auf den 180 Kilometern maximal treten kann (bzw. versuche zu halten), um anschließend meine stärkste Disziplin beim Marathon auszureizen.

Unangenehm ist beim Test die Atemmaske, bei der in Abhängigkeit der Tretleistung der dazugehörige Sauerstoffverbrauch gemessen wird. Unter der Maske läuft einem der Schweiß in Strömen und das Gefühl keine Luft zu bekommen nimmt mit jeder weiteren Leistungsstufe zu. Die Leistung wurde in bestimmten Stufen kontinuierlich gesteigert, bis ich die erforderliche Trittfrequenz nicht mehr aufbringen konnte.

Rad Leistungsdiagnostik oder Atmen unter erschwerten Bedingungen
Rad Leistungsdiagnostik oder Atmen unter erschwerten Bedingungen

Nachdem die vielen langen Rad- und Laufeinheiten nun größtenteils abgeschlossen sind, geht es nun in den Formaufbau, bei der das Wettkampftempo trainiert wird und zwar wie immer am Flughafen Köln/Bonn, diese 8km lange Strecke bedeutet für mich eine Art „Haß-Liebe“, weil sich zum einen die Einheiten dort gut fahren lassen, ich jedoch dort die anstrengendsten Kilometer zurück gelegt habe. Mein Trainingskollege Marco Mühlnickel kann davon auch ein Lied singen…

Es gibt aber auch eine Strecke, die so hart wie schön ist und auf der wir bereits zur Vorbereitung auf den Transalpine-Run viele Kilometer zurückgelegt haben. Der Aufstieg zum Petersberg (als Läufer auf dem Bittweg, mit dem Rennrad auf dem Asphalt) ist nun für einige Einheiten fest eingeplant. Von Königswinter hoch zum Gipfel schlängelt sich die Straße mit vielen Kehren und gibt oben angekommen einen herrlichen Blick auf den Rhein frei.. Daher für viele schon bekannt, das Sägezahnprofil (hoch-runter-hoch-runter… als Strecke und neu als Puls).

die "Säge" - oder eine andere Strecke auf den Petersberg hoch
die „Säge“ – oder eine andere Strecke auf den Petersberg hoch
auch der Puls weist ein Sägezahnprofil auf
auch der Puls weist ein Sägezahnprofil auf

Jedesmal oben angekommen gibt es einen herrlichen Blick zum Rhein, bevor es wieder abwärts geht, um auf ein neues nach oben zu pedalieren.

Noch sechs Wochen, dann werden die Früchte dieser (diesmal sehr kurzen) 18 Wochen Ironman Vorbereitung hoffentlich geerntet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s