Mit Marathonsuppe durch die Saison – das Rezept

Auf einen Wettkampf bereitet man sich in unserem Sport monatelang vor. Jeden Tag Training, oftmals zweimal am Tag, dazu noch der Hauptjob und die täglichen Verpflichtungen. Das ganze vielleicht noch in den Wintermonaten, wenn es draußen kalt ist, regnet oder schneit. Das alles kostet Energie, viel Energie und die muss dem Körper wieder zugeführt werden. Bei den Mengen an verbrauchten Kohlenhydraten reicht es lange nicht mehr aus, dies nur mit normaler Nahrung zu tun. Viele nutzen zusätzlich Eiweiß und Kohlenhydrate.

Das Geheimrezept für meinen Zaubertrank

… habe ich! Seit vielen Jahren dient für mich als Energiequelle eine Rindfleischsuppe mit selbstgemachten Markbällchen aus dem Knochenmark der Rinderknochen. Mag zunächst kompliziert klingen, ist es aber nicht. Das Rezept hat meine Oma an meine Mutter überliefert und ich bin praktisch damit aufgewachsen – leider nicht darin gebadet.

Den Namen „Marathonsuppe“ habe ich der Suppe irgendwann nach einem Marathon verliehen, nachdem mich diese Suppe dermaßen schnell, wie ein Zaubertrank, aufgebaut hatte.

Mittlerweile koche ich mehrmals im Jahr, überwiegend zur  kalten Jahreszeit, großen Mengen davon in meinem extra dafür angeschafften 15 Liter Topf.  Speziell für die langen und kräftezehrenden Einheiten, aber auch wenn ich mich mal schlapp und kränklich fühle, esse ich davon. Diese Suppe wird den Tiger in Dir zurück holen!

Wichtig! Gutes Rindfleisch (zum auskochen, Beinscheibe, Knochen mit Knochenmark, Suppenfleisch,..) am besten vom Metzger Deines Vertrauens und etwas Geduld bei der Zubereitung der Markbällchen (auf keinen Fall fertig kaufen) denn aus dem Knochen kommt die Kraft und der Geschmack und dafür muss alles frisch sein.

Anbei gibts das Rezept, handgeschrieben von meiner Mutter – für ca. 2,5 Liter Suppe. Der zeitliche Aufwand für eine größere Menge ist unwesentlich höher und lohnt sich.

REZEPT
REZEPT Marathonsuppe

Ergänzend zum Rezept noch ein paar Tipps:

  • das Fleisch im kalten Wasser aufsetzen (das ist wichtig, denn wir wollen das Fleisch auskochen und dann dürfen sich die Poren nicht vorher schließen) ich koche entgegen dem Rezept größere Mengen Fleisch bis zu 3 Stunden aus (übrigens: ausgewachsene Tiere sind kräftiger im Geschmack). Das ausgekochte Fleisch kommt nicht in die Suppe.
  • frische Blattpetersilie  – Möhren und Porree gerne etwas mehr – Safran Fäden sind wichtig (gibts zB im Asia Laden, auf die 2,5 Liter Suppe etwa 6 Fäden)
  • Falls sich die Markbällchenmasse nicht direkt zu runden Bällchen (Durchmesser max. 1 cm) formen lassen, einfach ein Ei mehr dazu geben
  • Die Suppe erst ganz zum Schluss würzen (da kommt so viel Eigengeschmack heraus) und dann mit Salz und Maggi
  • …und mir gerne hinterher ein Foto von Eurer Suppe schicken

 

 

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