Malberglauf 2015 – Platzierung vom Vorjahr reserviert

Der Malberglauf mit seinen 6 km / +370 Hm -100 Hm ist und bleibt fest verankert auf meiner Liste. Seit 2012, zum vierten Mal konnte ich einen Treppchenplatz erlaufen. Dieses Jahr kamen neben der anspruchsvollen Strecke noch die hohen Temperaturen dazu, was sich deutlich in den Zeiten spiegelte, die über eine Minute langsamer waren. Aufgrund meines Saisonhöhepunktes nächste Woche im Allgäu auf der Triathlon Mitteldistanz, habe ich diesmal keine Bergläufe trainiert, sondern sehr viel auf dem Rad gearbeitet. Mein Trainingskonzept zahlte sich aus, Rad am Berg wirkt sich auch positiv auf Bergläufe aus. Mit der gleichen Platzierung vom Vorjahr, Gesamt 6 und AK 2 musste ich mich erstmalig einer Frau geschlagen geben, kein Drama, denn vor mir finishte die Berglauf Europameisterin sensationell. Obwohl ich eher der Langdistanztyp bin, muss ich immer wieder erfahren, dass kurze und harte Distanzen mindestens genauso schmerzen, wie man am Zieleinlauffoto sicher gut erkennen kann. Die ersten sechs Läufer erreichten in einem Zeitfenster von 1:30 Minuten das Ziel. Der Malberglauf mit dem Ziel oben auf der Skihütte und den Alphornbläsern ist immer wieder ein Erlebnis und professionell organisiert.

Ergebnisse Malberglauf 2015

Dritte Glocke beim Malberglauf 2014

Der Malberglauf mit seinen 6 km / +370 Hm -100 Hm ist ein Klassiker und passt sehr gut zur Berglaufserie im Siebengebirge. Malberglauf heißt von Anfang bis Ende Vollgas Berghoch und runter, bis Lunge oder Beine nicht mehr wollen. Auf diesem Kurs wurden bereits 2003 und 2008 die westdeutschen Berglaufmeisterschaften ausgetragen und der Veranstalter ist das ganze Jahr aktiv, dieses Event perfekt zu organisieren, was Ihm sichtlich gut gelingt.

Gestern wurde die Strecke durch den sintflutartigen Regenguss im Vorfeld ordentlich aufgeschwemmt. Daniel Weiser konnte ordentlich rocken und dem Vorjahressieger die Sporen zeigen und Torsten Schneider hat sie mir gezeigt, John Achtendung hatte kam ebenfalls gut ins Ziel. So gelang es uns, wieder ordentlich Präsenz an der Podestfront zu zeigen, wie auch schon in gewohnter Truppe wöchentlich im Siebengebirge. Dass ich mit der Langdistanzform nicht an meine Zeit vom letzten Jahr kommen würde, war mir klar. Das Ziel war jedoch klar, die dritte Kuhglocke für ein Treppchenplatz mit nach Hause zu nehmen.

Ziel erreicht, die goldfarbene metallene Glocke für den 2.Platz der AK (Gesamtplatz 6) steht nun im Regal neben den beiden anderen und wartet auf die vierte im nächsten Jahr.

Ergebnisse unter: http://malberglauf.de/Ergebnisse/ergebnisse.html